| GÄSTE-URTEIL Essen7 Trinken6 Service6 Atmosphäre6 | |||||||||||
| Bretonisches Schlemmerland. “Händchenhaltende Pärchen und Gäste aus aller Herren Länder” lieben die Atmosphäre, die “an den Hafen von St. Malo erinnert”. Denn das helle, “schlicht” eingerichtete Fischlokal mit maritimer Deko - “ein großer Anker schmückt die Wand” - bietet, was des Meeresgetier-Liebhabers Gaumen erfreut. Grüne Muscheln mit Knoblauchbutter (10,50), danach Riesengarnelen ‘provençal’ auf Salat (14,50) - “deliziös”. Und zum Dessert “zartschmelzender” Gâteau au chocolat mit Vanillesauce (7). ”So macht dinieren Spaß.” Der Maître und seine “charmante Mannschaft” sorgen mit 25 Rebsäften (5 offen) zudem für das “weinselige Vergnügen”. | Marcellino's Restaurant Report 2011 | ||||||||||
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GROSSE TRADITIONEN | |||||||||||
| Ausgehen in München 2009/2010 |
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PRINZ SIEGER: JEAN DE ST.MALO | |||||||||||
| PRINZ TOP GUIDE München 2009 |
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| JEAN DE ST. MALO Schmeckt nach Meer Wer wünscht sich nach einer arbeitsreichen Woche nicht ans Meer? Es ist Sonntag, Zeit zum Abschalten und Auftanken. Bedauerlicherweise ist ein Strandausflug in der nächsten Zeit nicht drin. Dieser Misere zum Trotz möchten wir uns unseren Ruhetag zumindest mit dem Genuss köstlicher Meeresfrüchte versüßen. Beinahe wären wir daran vorbeigeradelt, in so unscheinbarer Lage befindet sich das hübsche bretonische Fischrestaurant Jean de St. Malo, eingekeilt zwischen hässlichen Häuserfassaden. Inhaber Jean-Yves Lethimonier holt ein paar urige Holztische aus seinem kleinen Esszimmer und platziert sie direkt davor auf dem Gehsteig - es ist schließlich angenehm warm draußen. Vielleicht hätten wir uns den Ausblick auf die Côte d'Émeraude anders vorgestellt, aber wir genießen die kühlende Brise, knabbern am nach Urlaub schmeckenden Baguette und fühlen uns fern der Heimat. Entspannung bringt obendrein der im Viertel kredenzte Entre deux Mers (6 Euro). Wir wählen das 3-gängige Tagesmenü, das sich aufgrund diverser Assortiments kundenfreundlich variieren lässt (31 Euro). Als Hors d'uvre chaud kommt Entenleber mit Quittensenf und pürierte Fischsuppe auf den liebevoll dekorierten Tisch. Ansehnlich angerichtet, exakt auf den Punkt gebraten, einfach wunderbar dieser Einstieg. Mit seiner sanften Süße fängt der Senf das kräftige Leberaroma ab und verbindet beides im Mund zu einem geschmacklichen Gleichklang. Vorzüglich auch die Suppe: Leicht tomatisiert, raffiniert gewürzt, serviert mit pikanter Safran-Aioli. Ja, ist denn heut' schon Weihnachten? Das müssen wir begießen und bestellen zwei Viertel Wein nach, die man uns à l'instant in neue Gläser schenkt. Magnifique! Chef Jean zaubert indes in seiner winzigen Kombüse weiter, hat logistisch alles so im Griff, dass keiner lange hungern muss. Also auf zum nächsten Gang: Rotbarsch mit Steinpilzen. Das in großzügige Tranchen geschnittene Filet ist supersaftig und von oben bis unten gleichmäßig gegart, begleitet wird es von kurz in hochwertigem Olivenöl geschwenkten Steinpilzen und blanchiertem Babygemüse. Dazu die zartcremige Sauce mit einem Hauch Vanille - am liebsten würden wir jetzt einen Lobes-Chanson auf Jean anstimmen. Der Fischteller der Mittesterin vereint deliziöse Stücke von Steinbeißer, Rotbarsch, Schellfisch und außerdem Scampi mit einer luftig leichten Weinsauce. Hier schmeckt jedes mit Safran aromatisierte Reiskörnchen. Meiner Mittesterin steht ein Lächeln im Gesicht. Und das liegt nicht an den vielen coolen und schwulen Glockenbachlern, die an uns vorbeischlendern. Alle Tische draußen sind nun besetzt, das akzeptable Preisniveau lockt angenehm unaufgesetzte Gäste an. Uns entfährt ein glückseliger Jauchzer, als die zuvorkommende Bedienung die Nachspeisen aufträgt. Im mit Wodka gefüllten Weinglas schwimmen zwei kühle Kugeln Zitronensorbet. Ein wundersames Wechselspiel beginnt. Die Säure erfrischt die Sinne, der starke Alkohol betäubt sie wieder. Gemischte Gefühle haben wir beim uns so blumig empfohlenen namenlosen Dessertwein (4,50 Euro). Er kann durch seine fehlende Süße und seine likörartige Schwere dem Gaumenschmaus nichts nennenswertes hinzufügen. Die Variation à la Chef setzt sich hauptsächlich aus Mousse-Modifikationen zusammen, als da wären: Mango, Capuccino und Schoko. In der Mitte thront ein sündhaft schmackhafter Schokokuchen mit Erdbeer-Vanillesoße. Formidable! Übrigens, wem der Verzehr von Meeresgeschöpfen nicht unbedingt zusagt, der findet auch Fleischgerichte auf Jeans Karte (z.B. Lammrücken in Dijon-Senf-Kruste, 20 Euro). Nur Vegetarier werden es schwer haben sich zu fühlen wie wir, wie Fische im Wasser nämlich. Fisch Rang 3 |
So schmeckt München 2008/2009 |
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JEAN DE ST. MALO
Seeluft schnuppern. So authentisch kommt Monsieur Lethimoniers bretonisches Fischlokal daher, dass man sich fühlt "wie am Hafen von St.Malo". Im schlichten Lokal mit weiß eingedeckten Tischen und maritimer Wanddeko geht es "wohltuend unkompliziert" zu. Im blauen Ringelhemd bereitet der Chef seine "köstlichen Spezialitäten" zu: Fischsuppe mit Rouille, die "großzügige" Fischplatte und zum Dessert einen "zartschmelzenden" Gateau au Chocolat. "Bunt gemischtes" Glockenbach-Puplikum "von hetero bis schwul". Der Service ist schnell und charmant, die "Weinkarte ordentlich ausgestattet" mit 9 Rotweinen, 19 Weißen und 1 Rosé, 5 offen. |
Marcellino's Restaurant Report 2008 |
JEAN DE ST. MALO
Willkommen in der Bretagne! Jean-Yves Lethimonier aus St.Malo hat zwei große, starke Arme, mit denen er herzlichst Freunde und Stammgäste umarmt. Noch lieber werkelt er allerdings in seiner Mini-Küche. Klein ist mit 40 Plätzen übrigens auch das Restaurant. Doch lassen Sie sich nicht täuschen: Der Geschmack der Speisen ist groß, ganz groß. Oktopus, Seewolf und Jakobsmuscheln, der obligatorische, immer perfekte Fischteller - hier schmeckt nichts fad, nichts künstlich oder aufgesetzt. Und wer auf Fisch keine Lust hat, kann sich die schmackhafte Perlhuhnbrust oder eine zarte Entenleber mit excellentem Feigensenf-Jus auf der Zunge zergehen lassen. Die Karte wechselt hier selbstredend täglich, Freitag mittags gibt's ein Zwei-Gänge-Menü schon für 14,50€! Das Kleinod unter den Fischlokalen wurde schon mehrfach PRINZ-Testsieger - deswegen hat Jean auch immer "ünglaublisch" viel zu tun. Also unbedingt reservieren - bei schönem Wetter am besten auf der kleinen Straßenterasse! Küche Atmosphäre |
PRINZ TOP GUIDE München 2008 |
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PRINZ Sieger Fisch |
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| JEAN DE ST. MALO Chapeau! Das St. Malo ist zum dritten Mal in Folge Testsieger der Rubrik Fisch. Da gratulieren wir Chef Jean-Yves, dem braun gebrannten, hemdsärmeligen Kerl aus St. Malo in der Bretagne mit dem Händchen für einfache, aber äußerst delikate Küche. In seinem kleinen, schlichten Lokal verklären sich die Gesichter spätestens beim ersten Bissen von den appetitlich angerichteten Speisen. Ganz und gar unprätentiös, "wie zu Hause", mag es auch Kellner Tony aus Reines am liebsten - er empfiehlt den gemischten Vorspeisenteller (11,50 Euro) mit feinem Fischtartar und die großzügige Fischplatte (21 Euro). Die Preise bewegen sich (vor allem für ein französisches Lokal) in außergewöhnlich fairen Regionen, der Service ist top. Bei schönem Wetter bleibt die Tür auf, außerdem gibt's ein paar Plätze draußen. Also nochmal: Herzlichen Glückwunsch zum Hattrick - und bon appetit! Küche Atmosphäre |
PRINZ TOP GUIDE München 2007 |
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| Direkt aus bretonischen Fluten auf die Teller. So frisch und original schmecken Monsieur Lethimoniers Meeres-Schlemmereien. Im kleinen charmanten Lokal können frankophile Genießer dem Koch in der offenen Showküche zusehen, wie er gehobene Kochkunst zelebriert. Das geschmacklich umwerfende Meeresgetier ist bestens zubereitet. Der Preis für das 3-Gänge-Menü is mit 29,50 € "saufair". Herrlich aromatische Fischsuppe gibt's, einen vielfältigen Fischteller und vollmundigen französischen Käse. Aufmerksame Bedienung mit schroffem aber französischem Charme. Kleine Weinauswahl mit 16 Rebensäften: 9 rote, 7 weiße, 4 offene. | Marcellino's Restaurant Report 2006 |
Der Geschmack des Meeres Jean-Yves Lethimonier trägt ein blauweißes Ringelhemd, seine Haut ist wettergegerbt, und auch sonst könnte er in einem Piratenfilm als Schiffskoch durchgehen. Der Chef hält Kurs in seiner Küchenkoje im Jean de St. Malo in der Holzstraße. St. Malo, das ist eine alte Korsarenstadt an der zerklüfteten Küste der Bretagne, wo man das Meer atmet. An den Wänden des Lokals hängen Schiffstorsi und Freibeuter, sonst ist der Raum mit den kleinen Tischen angenehm schlicht. Kein modischer Schnickschnack lenkt ab von den Speisen. Die gemischte Platte mit rotem Knurrhahn, Lengfisch und Kabeljau-Rücken ist vorzüglich. Vor drei Jahren eröffnete der Wirt sein Lokal mit 40 Plätzen, das für Fischsuppe, grüne Muscheln und Goldbrasse gelobt wird. Leider wird das St. Malo am Aschermittwoch voll sein, weil Jean ein Fünf-Gang-Menü für 48 Euro auf die Karte gesetzt hat, mit warmen Austern in Champagner-Sabayon, Jakobsmuscheln und Loup-de-Mer-Filet mit Venusmuscheln. Schließlich sind die Bretonen nicht nur dickköpfig, sondern auch katholische Genussmenschen. |
Süddeutsche Zeitung
Kritik zum Aschermittwoch 2006 |
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PRINZ TOP GUIDE München 2005 |
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WELT am SONNTAG April 2004 |
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